We Summon the Darkness

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Kategorie
Thriller
Datum
Samstag, 26. September 20:30
Preise
Fr-So 14.- Mo 12.-

 

1988 wird der US-Bundesstaat Indiana von einer Reihe satanisch anmutender Ritualmorde erschüttert. Trotzdem fahren die Freunde Alexis (Alexandra Daddario), Val (Maddie Hasson) und Beverly (Amy Forsyth) bestens gelaunt zu einem Metal-Konzert. Mit den schon auf dem Parkplatz kräftig dem Alkohol zusprechenden Möchtegern-Musikern Ivan (Austin Swift), Kovacs (Logan Miller) und Mark (Keean Johnson) treffen sie schnell auf Gleichgesinnte. Man freundet sich an und nach der Show nehmen die Girls das Trio mit auf das luxuriöse Anwesen von Alexis Vater (Johnny Knoxville), einem erzkonservativen Fernsehprediger. Doch nach einigen Trinkspielen und unbeholfenen Flirts am Lagerfeuer eskaliert der Abend plötzlich. Nicht einmal die verkorkste Stiefmutter (Allison McAtee), der lokale Sheriff (Tanner Beard) und schliesslich der Hausherr selbst scheinen ein blutiges Ende verhindern zu können. Aber die Frage ist ja auch: Wollen sie das überhaupt?

Angesichts dessen, dass jedem nur einigermassen erfahrenen Slasher-Schauer recht schnell klar sein dürfte, in welche Richtung der Hase läuft, gestaltet Marc Meyers seine Einführung sehr zeitaufwändig. Es dauert satte 20 Minuten, bis die sechs Hauptfiguren auf dem Anwesen ankommen, auf dem der Rest der Handlung und somit auch die blutige Action abgehen soll. Aber offenbar hatte der Filmemacher einfach eine Menge Freude daran, die Protagonisten und ihre Welt für uns zu etablieren: Die Szenerie und das mit Liebe zum Detail gestaltete Ambiente sind ihm und seinem Team jedenfalls hervorragend gelungen. Es macht Spass, mit den sich in einer Tour über Jungs, Familie und Make-Up zickenden, dabei doch merklich Zuneigung für einander zeigenden jungen Frauen über die Landstrasse zu brettern. Die Musik (generischer Haarspray-Metal und Synthesizer-Klänge à la Carpenter von „Brightburn“-Komponist Tim Williams), die Outfits (zerrissene Stretch-Jeans, Nietengürtel, bauchfreie Tops), Frisuren (blondierte Madonna-Dauerwelle oder Lockenstab-Desaster) und sogar der Roadtrip-Proviant (Twinkies, Ding Dongs, Jägermeister) passen dabei perfekt in die Zeit.

Dasselbe kann man auch den männlichen Gegenparts attestieren: Die Burschen fahren in einem für die Ära typischen, mit kitschigen Fantasy-Motiven verzierten, schraddeligen Dodge-Van herum und tragen Schnauzbärte oder Vokuhilas. Die von aussen kindisch anmutenden, von den Beteiligten aber todernst ausgetragenen Streitereien über die Qualitäten einzelner Metal-Gruppen wirken dabei so authentisch wie die Kumpel-Chemie des Trios. Auch die Umsetzung des besuchten Konzertes der fiktiven Band The Soldiers Of Satan (im Playback läuft „Black Funeral“ von Mercyful Fate) ist auf amüsante Weise geglückt. Ähnliches gilt für die Darstellung der erwähnten Paranoia, die unter anderem durch den von „Jackass“-Star Johnny Knoxville verkörperten Pastor geschürt wird.

filmstarts.de

 
 

Alle Daten

  • Von Freitag, 25. September 20:00 bis Montag, 5. Oktober 22:00
    Montag, Freitag, Samstag & Sonntag

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